1. Der römische Schriftsteller Lucius Columella nannte den Ölbaum den König der Bäume.
  2. Herkules’ Stab soll ein Olivenstamm gewesen sein, daher hat er auch die Bedeutung von Kraft und Stärke.
  3. Willis Barnstone (amerikanischer Poet) schrieb: “Zu den vier Elementen – Erde, Wasser, Feuer, Luft – müsste eigentlich ein fünftes hinzugefügt werden, die Olive.
  4. “Wer Olivenbäume kennt, verehrt sie, hält sie für Engel, die aus der Erde emporsteigen” (Willis Barnstone, amerikanischer Poet)
  5. “(Allahs) Licht gleicht dem einer Nische …, in welchem eine Lampe und die Lampe in einem Glas ist … Es wird erhellt vom Öl eines gesegneten Baumes, eines Olivenbaumes, ..., dessen Öl fast ohne Berührung des Feuers Licht gibt und dessen Licht über allem Lichte steht” (Koran, Sure 24)
  6. “Diese Bäume, so frisch, so voll, so schön, wenn sie Früchte zeigen, grün, golden und schwarz, bieten sie einen der angenehmsten Anblicke, die es geben kann.” (Miguel Cervantes)
  7. “Und mit einem Früchte tragenden Olivenzweig reinigt sich der Mensch zu vollkommener Gesundheit” (Vergil in der Aeneis)
  8. Und hoffen darf man alles. (Sophokles)
  9. Die Bäume, die sich schmiegen, stehn an ihren Zweigen unversehrt, und die sich sträuben, kommen samt der Wurzel um. (Sophokles)

Für 09.12.2012: Das jüdische Lichterfest Chanukka erinnert an ein Olivenöl-Wunder. Die Menora war ein Leuchter im Tempel, der niemals erlöschen sollte. Obwohl nur noch geweihtes Olivenöl für einen Tag zur Vergügung stand, brannte der Leuchter noch acht Tage, bis neues geweihtes Olivenöl vorhanden war.

Olivenöl: Gedanken des Tages

  1. “Wer einen Olivenbaum pflanzt, findet immer einen Platz des Friedens.” Lakonikos
  2. “Eines Tages mache ich vielleicht etwas ganz persönliches daraus.” Vincent van Gogh über Olivenbäume
  3. 4.12. Barbarazweige sind fürs Christfest, Olivenzweige für mehrere Leben.
  4. 5.12. Heute ist Weltbodentag. Danke an diese natürliche Ressource, auf der faszinierende Olivenbäume wachsen.
  5. 6.12. Der Nikolaus kommt heute mit Schokolade während ich in Olivenöl bade.
  6. Plätzchenrezept mit Olivenöl wie lecker, da werde ich zum Zuckerbäcker
  7. Olivenöl ein Schönheitsmittel – Cleopatra machte es vor.
  8. Um es im Leben zu etwas zu bringen, muss man früh aufstehen, bis in die Nacht arbeiten – und Öl finden.
  9. Welch edle Früchte solch knorriger Braum hervorbringt. (Lakonikos)
  10. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit. Der Olivenbaum macht es vor. (frei nach Rilke)
  11. Ich stehe vor Staunen vor diesem einzigartigen Olivenbaum und freue mich über den Schöpfer.
  12. Vergangenheit? Zukunft? Der Olivenbaum kennt nur die Gegenwart.
  13. Wer hat mich in diese Welt gestellt, fragt der junge Olivenbaum den Knorrigen.
  14. Lerne vom Olivenbaum: Sei so groß und wundervoll wie Du wahrhaftig bist!
  15. Würde der Olivenbaum aufgrund der Marktsituation Kirschen produzieren? Mensch: Erkenne Dich selbst?
  16. Der Olivenbaum zeigt seinen wahren Charakter. Du auch?
  17. Jeder Olivenbaum wächst unter dem gleichen Himmel, die Sicht über den Horizont macht den Unterschied.
  18. Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. (Gandhi)
  19. Zuneigung ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt
  20. Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg. (Gandhi)
  21. „Gegen Abend kam die Taube zu ihm zurück, und siehe da: In ihrem Schnabel hatte sie einen frischen Olivenzweig. Jetzt wusste Noah, dass nur noch wenig Wasser auf der Erde stand.“ (Genesis, 8, 11)
  22. Pflanz den Weinstock für dich und den Ölbaum für deinen Sohn. (Sprichwort)
  23. 31.12. Für Menschen ist der Jahreswechsel bedeutsam, für den Olivenbaum der Fruchtwechsel
  24. 01.01. Wenn Du für ein Jahr planst sähe Korn – planst Du fürs Leben trinke Olivenöl.
  25. Bäume sind Heiligtümer. Wer mit Ihnen zu sprechen, wer Ihnen zuzuhören weiss, der erfährt die Wahrheit.
  26. Der Olivenbaum: “Ich bin der wohlverdiente Friede und das Glück… Meine Früchte bringen Gold, meine Blätter Poesie.” Pausanias
  27. Ein ertragreicher Olivenbaum ist der perfekte Ausdruck welch Wunder entstehen kann wenn Mensch und Natur zusammen arbeiten.
  28. Die Länder um das Mittelmeer werden seit Jahrtausenden durch den Olivenbaum geprägt und von ihm ernährt.
  29. Der Olivenbaum prägte die griechische und römische Kultur. Diese prägte das Abendland.
  30. Hörst Du das Rascheln der silbernen Blätter? Es spricht der Olivenbaum und erzählt seine jahrtausendealte Geschichte.
  31. Der herbe Duft des Olivenholzes schmeichelt meiner Nase. Was für ein besonderer Baum.
  32. Im Geflüster der Olivenzweige werden wir erinnert an ein einstmals heiliges Verhältnis von Mensche und Natur.
  33. Der einzigartige Geschmack des Olivenöls lässt sogleich den ganzen Süden mit allen Sinnen vor uns entstehen.
  34. Ein Genuss: Das ursprüngliche Leben, das sich vor allem im Freien abspielt, das ferne Blöcken der Schafe, die friedlich unter einem alten Olivenbaum weiden.
  35. Gemäß einer Legende stieß Herakles, mythischer Held und Begründer der Olympischen Spiele, seinen Stab in den Boden, der sich daraufhin in einen wundervollen Ölbaum verwandelte. Der Sieger in einem olympischen Wettkampf wurde mit einem Ölzweig bekränzt. Noch heute wird das Olympische Feuer wie in der Antike an einem Ölzweig entzündet.
  36. Im Angesicht des Ölbaums stehen wir vor den Wurzeln abendländischer Kultur. In allen Ländern rund um das Mittelmeer ist der Ölbaum seit Urzeiten mehr als nur eine Pflanze: Er ist Symbol für Kultur im ursprünglichen Sinn, dem behutsam, bewahrenden Umgang mit der Natur.
  37. Im gesamten Mittelmeerraum wurde die Ölbaumkultur neben ihrer Bedeutung in Religion und Mythologie auch zum Symbol wachsenden Wohlstands. Der legendäre Reichtum der Minoischen Kultur gründete zum großen Teil auf dem Besitz von Olivenhainen.
  38. Olivenöl – das grüne Gold des Südens – war in alten Zeiten die Währung des Mittelmeerraums. Der Bedarf war groß zur Zubereitung und Kultivierung von Speisen, zur Schönheits- und Körperpflege, als Allheilmittel gegen allerlei Krankheiten oder als Brennstoff für Millionen kleiner Öllampen.
  39. Das Olivenöl wurde zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im alten Rom und bald darauf richtete man dafür eine eigene Börse und Handelsflotte ein.
  40. Bereits in der Geschichte Noahs und der Sintflut verbindet sich die Taube mit dem Ölzweig zum Symbol des Friedens, der Erneuerung und der Zuversicht. Der Ölzweig, dem die zurückkehrende Taube im Schnabel hält, ist gleichsam der erste Sproß einer neuen Schöpfung.
  41. Reiben Sie sich mit Olivenöl ein bevor Sie in die Kirche gehen? In vielen Kulturen durfte sich derjenige den Götterbildern nähern, der sich Haar, Gesicht und Füße mit Olivenöl gesalbt hatte.
  42. Die griechischen Athleten im alten Olympia rieben sich mit Olivenöl ein. Die Ölmassage wärmte die Muskeln auf und schützte die Haut vor der Sonne. Ein glänzender Teint galt in vielen alten Kulturen als schön und vornehm.
  43. Der römische Gelehrte Plinius empfahl vor mehr als 2000 Jahren als Rezept für Gesundheit und Wohlbefinden: „von innen Wein, von außen Olivenöl.“
  44. Der Olivenbaum: Mit seinem Öl wurden Könige und sogar ein Messias gesalbt und gleichzeitig war es in jedem Haushalt präsent.
  45. Der Ölbaum hat schon immer Künstler inspieriert: Picassos Friedenstaube mit dem Ölzweig, auf ägyptischen Bildern, auf minoischen Fresken, auf griechischen Vasen, römischen Silbergefäßen und in unzähligen Kulturen und Reliefs der Antike.
  46. Der Griechenland-Liebhaber Erhart Kästner sagte: “Die Dichter haben den Ölbaum immer geliebt. Das hat sich natürlich auf seine Blätter und Zweige niedergeschlagen wie Tau, der nun abträuft…. Was geliebt wird, ist anders geworden. ...“
  47. Die Olivenhaine rund ums Mittelmeer haben sich im Lauf der Zeit durch das sanfte Einwirken der menschlichen Hand zu bewundernswert schönen Kulturlandschaften entwickelt.
  48. Vitamin E erhält man durch Olivenöl (46–224 mg/kg Gesamttocopherol mit 89–100 % α-Tocopherol). Der Fachbegriff Tocopherol (für Vitamin E) stammt von den altgriechischen Wörtern für “Geburt” und “bringen”.
  49. Ein Mensch ohne das Wissen über seine Wahrhaftigkeit, ist wie ein Olivenbaum ohne Wurzeln.
  50. Ein aufrechter Baum: Er trägt seine Äste und diese Zweige und diese Blätter. Und jeder einzelne Teil wächst harmonisch, großartig, seit der Künstler Gott ihn geschaffen hat.
    Antoni Gaudi
Frühling:
  1. Wir streifen im Frühling durch blumenübersäte Olivenhaine und in sommerlicher Hitze durch karge, trockene Regionen. Ein genügsamer Baum!
  2. Silbern glitzert das lichte Laub in der Morgensonne. Noch wogt ein Meer von Frühlingsblumen zwischen den Stämmen des Olivenbaums.
  3. Wenn der Olivenbaum die Zuwendung des Menschen bekommt, ist er ein großzügiger Freund und gibt sein Bestes. Auch wenn er für die menschliche Pflege dankbar ist, kommt er auch ohne aus. Er braucht nur wenig Wasser und schickt seine Wurzeln im Bedarfsfall bis zu 6 Meter in den meist kargen, steinigen Boden um die Feuchtigkeit aufzuspüren.
  4. Wer beobachtet hat, mit welcher Geduld, Liebe und Ehrfurcht die Früchte des Olivenbaums abgezupft werden, wird auch verstehen, dass man in manchen Regionen glaubte, der Erntrag der Ernte sei abhängig von der Moral und inneren Haltung der Pflücker.

Weitere Zitate
- Wer Rodeln will, muss zuerst den Berg hinaus (aus Russland)
- Viele wollen fliegen, bevor sie Fernd haben. (aus Russland)

Bewegliche Gedenktage nachlesen

  1. Die kleinen Steinfrüchte des Olivenbaums bekommen von den Menschen eine hohe Wertschätzung.
  2. Der Schriftsteller Aldous Huxley (“Schöne neue Welt”): “Ihre Blätter stehen für Frieden, für Freude das goldene Öl.”
  3. “Der Olivenbaum ist sicherlich das größe Himmelsgeschenk” (Thomas Jefferson)
  4. Schon Homer benannte Olivenöl als flüssiges Gold. Er gilt als erster Dichter des Abendlandes.
  5. Griechenland: Hier sind die Menschen gesünder, dank eines wahren Zaubertranks: Olivenöl!
  6. Der Olivenbaum bietet uns die Möglichkeit die Freude des einfachen, ursprünglichen Lebens wieder zu entdecken.
  7. Der Olivenbaum lehrt dich eine sehr wichtige Lektion für das Leben: Demut.
  8. Er hat die Christianiesierung erlebt, Byzanz, die Fremdherrschaft der Osmanen. Heute ist er Grieche und EU-Mitglied: Der knorrige Olivenbaum.
  9. Der Bauer spricht mit seinem Olivenbaum wie mit einem guten Freund. Der Baum gehört zur Familie.
  10. Mystische Wesen säumen den Weg der Hirten, knorrig, mit himmelwärts gewundenen Ästen. Die alten Olivenbäume.
  11. Bei guten Bedingungen ist der Olivenbaum erst nach ca. 15 Jahren auf dem Höhepunkt seines Ertrags.
  12. Ein liebevoll gepflegter Olivenbaum erbringt 50 Kg Oliven und etwa 10 Liter Olivenöl. Danken wir den Bauern für Ihre mühe- und liebevolle Arbeit.
  13. Die Erde ist überall der gleiche Planet. Doch welche Kraft Du / ein Olivenbaum aus der Erde zu nehmen vermagst, ist an jedem Ort individuell.
  14. Blauer Himmel, Sonnenschein und ein schattiges Plätzchen unter dem Olivenbaum. So fühlt sich Glück an.
  15. “Ich ging zu einem Spaziergang hinaus und beschloß schließlich, bis Sonnenuntergang draußen zu bleiben. Hinausgehen, so fand ich heraus, bedeutete eigentlich hineinzugehen”. (John Muir)
  16. “Die Natur kennt das große Geheimnis und lächelt”. (Victor Hugo)
  17. “Eine Berührung der Natur macht aus der ganzen Welt eine Familie”. (William Shakespeare)
  18. Wenn Du jedes Blatt für sich allein sehen kannst, siehst Du den Baum. Wenn Du den Baum sehen kannst, siehst Du den Geist des Baumes, wenn Du den Geist des Baumes sehen kannst, kannst Du mit ihm sprechen; und vielleicht fängst Du an, etwas zu lernen. (Weisheit der Yurok)
  19. “Glücklich leben und naturgemäß leben ist eines”. (Seneca)
  20. “Wunderbar ist die Natur und voll Liebe zu den Geschöpfen”. (Heraklit)
  21. Lass die Natur Dein Lehrer sein. Was willst Du vom Olivenbaum lernen? Geduld? Größe? Weisheit? Erfahrung? Liebe?
  22. “Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste”. (Aristoteles)
  23. Seit vielen tausend Jahren ölen Oliven das Getriebe der Zivilisationen rund um das Mittelmeer.
  24. Für die frühen Ägypter symbolisierte die Olive all das, was glückhaft und heilig war.
  25. Mort Rosenblum schreibt: Soweit das Auge reicht, bewachsen zeitlose Olivenbäume den steilen Hang, ein Stamm knorriger als der andere und dem Anschein nach dauerhafter als die alten Steinmauern zwischen den einzelnen Reihen.
  26. Ein neuer Morgen: Die graugrünen Blätter blitzen silbrig in der Sonne. Ein Tautropfen liegt auf einem Olivenblatt wie eine Perle in der Muschel.
  27. Aus der polierten Maserung des Olivenholzes können wahre Kunstwerke entstehen.
  28. Nachdenken über den Unterschied von Wein und Olivenöl: Der Olivenbaum schenkt uns auch das Licht einer Öllampe, ein Massagemittel und Holz zum Heizen – wenn wir wollen.
  29. Die alten Griechen ölten die Sportler mit Olivenöl ein (z.B. bei der Olympiade). Und sie erfanden ein Schabwerkzeug um das Öl wieder von der Haut herunterzustreichen.
  30. Das erste Olympische Feuer war ein brennender Olivenzweig. Noch heute wird das olympische Feuer im alten Olympia durch Bündelung von Sonnenlicht entzündet.
  31. Olivenbäume wurde kultiviert, ehe Schriftzeichen ersonnen waren, mit denen dies hätte niedergeschrieben werden können.
  32. Der Olivenbaum ist im Mittelmeerraum Sinnbild einer Kultur, die weit über alle religiösen Unterschiede hinausgeht.
  33. In allen monotheistischen Religionen, die um das Mittelmeer entstanden, gilt Olivenöl als heiliges Symbol und Geschenk Gottes.
  34. Der Name Christus (bedeutet “der Gesalbte”) soll sich auf eine Salbung mit Olivenöl beziehen.
  35. Schon die alten Griechen haben Olivenöl lichtgeschützt aufbewahrt: In Steinkrügen und Amphoren.
  36. Die Bezeichnung “Reines Olivenöl” ist im Hebräischen seit Jahrtausenden auch eine Umschreibung für einen guten Menschen.
  37. Im Hebräischen ist Olivenöl auch ein Zeichen für das Ewige. Die hebräische Bezeichnung für Öl ist verwandt mit der Zahl Acht, die nach der alten Überlieferung über diese Zeitlichkeit (=7) hinaus verweiset ins Ewige.
  38. Olivenöl-Wunder im Christentum: Als Chlodwig zum ersten König der Franken gekürt wurde, tauchte (laut Legende) eine Taube auf und brachte ein Fläschchen Olivenöl für den feierlichen Ritus. Dieses Fläschchen diente noch der Salbung von vierunddreißig weiteren französisichen Monarchen.
  39. In den beiden Testamenten der Bibel wird hundertvierzigmal Bezug auf Olivenöl genommen, hundertmal auf den Olivenbaum.
  40. Eine Olivenbaum-Universität (Ölbaum-Universität; Ez-Zitouna) und eine Ölbaum-Moschee befindet sich dem Namen nach in Tunis.
  41. An Ihrem hundereinundzwanzigsten Geburtstag wurde Jeanne Calment gefragt, was sie denn länger als jeden anderen Menschen am Leben erhalten habe. Ihre Antwort: “Olivenöl”!
  42. Alte Olivenbäume scheinen über die Jahrhunderte so modelliert und gewundern zu sein, dass Sie an schrumpelige Gesichter erinnern. Dahinter verbergen sich wahre Olivenbaum-Persönlichkeiten.
  43. Damit er gedeihen kann, braucht der Baum die Hand des Menschen.
  44. Der Olivenbaum: Ohne Pflege schießen aus den Wurzeln Triebe, die dem Hauptstamm Kraft rauben. Man muss frischen Wuchs opfern, um den reifen Kern zu schonen.
  45. Es gibt Olivenbauern, die Ihre Bäume so sehr lieben, dass jeder Baum einen eigenen Namen hat. Bei den “Gesichtern” mancher Bäume ist das nachvollziehbar.
  46. Der griechische Dichter Pindaros schrieb: “Herakles’ alten Gesetzen gehorchend, streift der aufrechte aitolische Richter der Griechen den aus Oliven geflochtenen Ruhmeskranz über des Helden Braue und Locken”
  47. Motive von Olivenbäumen finden sich auf griechischen Schalen, minoischen Fresken, ägyptischen Reliefs und römischen Vasen.
  48. Schon gewusst: In den Jahrhunderten vor Christi Geburt verbreiteten die Griechen den Olivenbaum nach Sizilien, Italien, Frankreich, Spanien und Nordafrika.
  49. Heute wachsen auf der ganzen Welt schätzungsweise achthundert Millionen Olivenbäume. Durch Menschenhand verbreitet kommen Sie auf allen Kontinenten vor.
  50. Plinius der Ältere war ein Verfechter vernünftiger Trinkgewohnheiten: Am Wein nippen, das Öl kippen.
  1. Bäume sind für mich stets die eindringlichsten Prediger gewesen. (Hermann Hesse)
  2. Dem Himmel kann nur der entgegenwachsen der auch erdig wurzeln hat. (Auszug aus “Die Predigt des Olivenbaumes” von Andrea Schwarz)
  3. Die beste Zeit einen Olivenbaum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die nächste Zeit ist jetzt. (freie Abwandlung eines Sprichworts aus Uganda)
  4. Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes; ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.
    Ps 52,10